Erbsen

Erbsen
Getrocknete grüne Erbsen (unten), Erbsensprossen (Mitte) und getrocknete Bergerbsen (oben).

Erbse (Pisum sativum)

Erbsen wie wir sie kennen, stammen von einer Pflanze mit dem botanischen Namen Pisum sativum, die auch als Gemüseerbse, Gartenerbse und Speiseerbse bekannt ist. Sie ist mit der Kichererbse verwandt, aber näher mit den Linsen, der Saubohne und dem heimischen Steinklee.

Erbsenpflanze
Erbsenpflanze der Sorte „Dwarf Gray Sugar“.

Die Erbse ist, wie auch die Kichererbse, eine einjährig wachsende Pflanze, die nach der Samenreifung abstirbt. Es gibt viele Sorten, die zwischen 50 und 200 Zentimeter hoch werden können.

Von der Erbse gegessen werden können nicht nur die Schoten und Samen, junge noch zarte Triebe schmecken gut in einem Blattsalat. Da sie bei Zimmertemperatur schnell keimt und wächst, ist die Anzucht von Erbsengrün auf der Fensterbank nicht schwierig.

Erbsengrün
Selbst gezogenes Erbsengrün.

Erbsen und Kichererbsen

Erbsen und Kichererbsen unterscheiden sich nicht großartig in der Lagerung und Verwendung. Sie können gemeinsam verarbeitet werden.

Erbsen und Kichererbsen
Getrocknete Erbsen und Kichererbsen.

Viele Kichererbsen sind größer als Erbsen, trotzdem lassen sie sich gut zusammen einweichen und kochen.

Nach meinen Beobachtungen benötigen übrigens die Erbsen, bei gleicher Größe im Verhältnis zu den Kichererbsen, eine längere Einweich- und Garzeit.

Die unten gezeigten Kicher/Erbsen habe ich 24 Stunden eingeweicht und anschließend 45 Minuten gekocht. Beide waren angenehm weich.

Kichererbsen und Erbsen
Kichererbsen und Erbsen beim Einweichen.